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Письма с Прусской войны. Люди Российско-императорской армии в 1758 годуII. СВИДЕТЕЛЬСТВА. № 113
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II. СВИДЕТЕЛЬСТВА. № 113
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Г. Арендт (H. Arendt)[1611] — [?] Нойман (Neumann),

Кюстрин 31.08.1758

(117a)

Адрес:

Dieser Brief gelanget an die Frau Neumantin in Morungen[1612]

über Königsberg und Marienwerder in Preußen

(115) Ma tres chere Soeur!

Denn 21ten Aug[usti] kam der König über Franckfurth zur Armée alß das schöne Cüstrin bereits vom Feinde belagert, und durch die 2te Bombe in einem Asche-Haufen verwandelt lag, das mitgebrachte Corps folgte in der Nacht auf denn [2]2. und 23ten ejusd[em] und lagerte sich einen Canonen-Schuß weit vor unserer Armée in der Gegend vom Dorfe Jurgas[1613] woselbst auch der König in der ersten Nacht das Hauptquartir hatte. Seine Majestæt recognoscirten sogleich bey Dero hohen Ankunfft alle Gegenden bey Custrin herrum, und besetzten die Festungs-Wercke mit frischen Battallions, ließen die Vorstadt wo nehmlich der Feind seine Batterien hatte, mit Feuer-Kuglen verbrennen, und demontirten deßen aufgeworfene Schantzen mit der Artillerie von der Festung. Hernach ließen sie alle Fahrzeuge zusammen bringen, ließen ein Haufen Canons an das Ufer von der Oder aufführen, und machten falsche Anstallten lincker Hand Cüstrin den Fluß zu passiren der Feünd welcher daran sein Augenmerck gerichtet, suchte solches mit Gegenanstallten zu verhindern, deshalb wurde einen gantzen Tag und eine gantze Nacht auf einander mit der grösten Hefftigkeit canoniret.

Mittlerweile da dieses vorging, schickte der König die kupferne Pontons 4 Meilen unterwerts bis in die Gegend von Wrietzen weg, und ließ dieselben unweit dem Fluß in einem dicken Bruch verstecken, bey der Parole ward befohlen morgen würde alles still liegen, Gegen Abend aber brach der König schon mit der Avant-Guarde auf, die Infanterie folgte nach und nach, und wir konten unß in den Befehl nicht schicken, entlich hieß es die Cavallerie, sollte auch sattlen und um 1 Uhr in der Nacht alles im Marsch seyn, es gieng immer im Trabe fort, bis wir unß bey anbrechendem Tage in einem mit großem Rohr und Streuch bewachsenen Bruch sahen, wir rückten etwas vorwerts, und merckten an denen Sandtbergen vor der Oder, daß die Infanterie wie Ameisen in der Höhe klätterten, welche der König nebst der Avant-Guarde mit Kähnen übersetzen laßen, und wir auf der Höhe jenseit des Flußes erst posto zufaßen, (115 об.) die Brücke wurde fertig, die Armée folgte, die Bagage blieb zurück, es gieng alles mit Gewalt, wir marschirten den gantzen Tag in der grösten Hitze, im tiefsten Sande, und in einem Staube, daß man weder Him[m]el noch Erde sehen konten.

Um 2 Uhr in der Nacht lagerten wir unß in der Gegend von Zellien[1614], woselbst der rechte Fliegel angelehnet war, und die Oder nunmehro auf der rechten Flanque blieb. Hier wurde ohne Zeldter ohne Futter u[nd] ohne Waßer einige Stunden Halte gemachet. Um 1 Uhr des Nachmittags setzte sich die Armée wieder bey einer erstaunenden Hitze in den Marsch. Es gieng wieder recht rasch weg, und nun komt die 3te Nacht, welche man ohne zuschlafen, ohne gegeßen und ohne getruncken hinbrachte. Die Infanterie lagerte sich etwa um 11 Uhr in der Nacht bey Neuen Dam, die Cavallerie gieng durch die Stad, welche der Feünd vor 1 paar Stunden verlaßen, und machten in einem dicken Walde etwas Halt nachdem wir über eine starcke Meile im starcken Trabe fortgeritten waren, eine Stunde lang wurde von denen Pferden abgeseßen, wir hielten dieselben am Ziegel, und von Miedigkeit fiel einer hier und der andre da über einen Haufen, welche zum Theil mit samt denen Pferden todt blieben. Aufgeseßen, Marsch, es gieng abermahl über eine gute Meile im Trabe und Galop vorwerts, es war sehr finster und die Aeste von denen Bäumen rißen einen hier und den andren da vom Pferde, der Wald wurde etwas heller es fieng an zu tagen, und der König kam unß mit der Infanterie en Collone entgegen, die Cavallerie formirte sich in ebend dieser Stellung, jedoch noch im[m]er in einem Walde von sehr hohen Fichten Bäumen. Endlich sahen wir ein Feldt, wir kahmen aus dem Gehöltze heraus, und der König führte die Armée in 3 Colonnen, es gieng über eine starcke Meile fort, ohne einen Augenblick zuhalten, wir passirten einen Theil des feündtligen Lagers, welches er vorher gehabt, und erreichten Zorndorff, woselbst der Feünd seinen rechten Fliegel angelehnet hatte. Die Housarren und Cossacken wurden handtgemein, es war ein continuirlich Feuer, der Feünd stand in Schlacht-Ord-(116)nung und hatte die Belagerung von Custrin aufgehoben. Er steckte alle schöne Höfe und Dörfer aus der gantzen Gegend in Brand, und machte dadurch einen solchen Rauch und Hitze, daß man öffter keine Hand vor sich sehen konnte.

Entlich griff der König den feündtlichen rechten Fliegel an. Denn 25ten Aug[usti] um ½ 9 Uhr des Morgens, geschahe der erste Canonen-Schuß, in einer Stunde war ein solches Krachen, alß wenn der gemeinen Sage nach, die Weld in Ihr voriges Nichts verwandelt werden solte, kein Mensch kann sich jemahls eine dergleichen Canonade gehöret zuhaben erinnern.

Der König that mit der Infanterie den Angriff und alle Cavallerie stand hinter derselben. Der feündtlige rechte Fliegel fieng an zuweichen, dahingegen brachte der lincke Fliegel die unsrigen zur retirade. Die russischen Grenadiers sind ein vortrefliger Haufe, es kan ihnen nichts resistiren. Der König sahe diesen unvermuteten Vorfall mit der äußersten Verwunderung, deshalb detaschirte er 10 Escad[rons] Dragoner nach dem rechten Fliegel, es traf Plettenberg und unser Regiment, wir musten durch ein verbrandtes Dorf, die Hitze des Feuers konte unß nicht aufhalten, es gieng im vollen Galop. Wir kahmen in der plaine, und sahen, daß unsere Infanterie dem Feünde den Rücken zugekehret hatte, und in völliger Flucht war, wir brachen mit formirten Escadrons durch, und hieben in die feündtlichen Grenadiers ein, sie standen wie Helden und erwarteten unß mit der grösten Continence, auf 20 Schrit bekamen wir ein solches Cartetschen und Musqueten-Feüer, daß ich noch voll Verwunderung bin, wenn ich daran dencke, wie ein Mensch davon kom[m]en können, es war erstaunend was vor Leuth und Pferde fielen, indeßen drangen wir doch herrein, es war eine erschrecklige Massaqure, es wurde alles niedergehauen;

Nun werde ich dir chere Soeur nur ein paar Worte von unserem Regiment allein schreiben. Des Obristen sein Pferd wurde geschoßen, er entkahm aber doch noch mit einem sehr zerstickten Rock, ObristLieut[enant] v[on] Jurgas, blieb nebst dem Lieut[enant] v[on] Collrepp auf der Stelle, Maj[or] v[on] Kræbs, Cap[itain] v[on] Vercken, Lieut[enants] v[on] Platen, v[on] Massaw, von Manstein, Fähnr[iche] v[on] Larisch v[on] Schimanofsky u[nd] ich sind blessiret, jedoch mit dem Unterscheid, daß einige darunter tödtlich, die andren aber leger sind, ich habe eine contusion von einer Cartetschen-Kugel und einen Hieb im rechten Fuß, davon ich Gott sey ewig Danck bald wieder hergestellet zuseyn hofe. Die Infan(116 об.)terie setzte sich wieder hinter der Cavallerie, wir aber gerieten gleich ins Handtgemenge, mit denen feündtligen Curissiers, und Grenadiers a chewal, wir warfen sie übern Haufen, und jagten dieselben weg, dergestallt daß ich sie nicht mehr auf dem Schlacht-Feld gesehen, unser Guarde-Corps, und einige Reüter Regimenter unterstützten unß, und so gieng es auf unserem rechten Fliegel wieder gut, der lincke aber wurde aller seiner bereits erhaltenen Fortheile ungeachtet wieder zum Weichen gebracht, die Cavallerie musste wieder helfen, sonst hätte es schlecht außgesehen.

Um 6 Uhr des Abends überließ unß der Feünd das Schlacht-Feld, er hatte auf seinem Rücken Wald und große Anhöhen, vor seiner retirade war er abgeschnitten, deshalb war es wohl nicht anders, daß er sich entweder wehren oder sterben musste, er samlete derowegen seine Haufen, und besetzte die Berge mit Artillerie, das Würgen dauerte bis in die Nacht, es war ein unaufhörliches Feuer. Wir zogen unß einige 100 Schritte zurück um einige Höhen zugewinnen, der Feünd aber rückte vor, und so blieben beyde Arméen einander im Gesicht auf dem Schlacht-Felde stehen, wir behilten das Gewehr in der Hand, und bey anbrechendem Tage nahm der König mit der Armée eine andere Stellung, Er setzte nehmlich die Cavallerie vorne, und alle Infanterie hinter derselben, wir waren den gantzen Tag, dem feündtligen Canonen-Feuer exponiret.

Alß die Cavallerie die Höhen occupiret hatte, führte der König die Infanterie hinter den Bergen weg, und grif den feündtligen lincken Fliegel an, er brachte seine Artillerie auf des Feündes Flanque, und hielte mit der Cavallerie des Feündes <anderweitige?> Bewegungen in respect, das Feüer dauerte wieder bis in die Nacht, jedoch vor Einbruch derselben machte der Feünd Anstallten zu seiner retirade, er konte unserer Gewaldt nicht länger resistiren, in der Nacht masquirte er seinen Abzug mit einem continuirlichen Canonen-Feüer, welches wir bis an den Morgen im[m]er beandtworteten.

In dieser Arth überließ unß der Feündt das Schlacht-Feld, kein Mensch wird sich erinnern mehr Todte u[nd] Blessirte auf einem Haufen gesehen zuhaben, es lagen gantze Regimenter dahingestrecket, wir haben nicht so viel Todte alß Blessirte, denn im Durchschnit kann ich im[m]er 15 Todte Russen auf einen Preußen rechnen, dieses ist mit Zuverläßigkeit, ich werde auch nicht liegen wenn ich des Feündes Verlust mit Todten u[nd] Blessirten auf 25 bis 30 Tausend Mann angebe. Denn es kom[m]en noch im[m]er von Stund zu Stund haufenweise Blessirte (117) aus denen Wäldern, welche der Hunger herraus treibet. Die Anzahl derer Gefangenen kann ich wohl nicht recht determiniren, die Verbitterunge war zu groß, jedoch beurtheile ich den Troup welchen ich gesahe an 5 bis 6000 Mann. Denen Gefangenen 7 feündt[lichen] Generals machte der König kein sehr gnädig Compliment, mir deicht er sagte ihnen vies, von ihrer Mordbrennereye vor, der Fürst Sulckowsky welcher mit in der Gesellschafft ist, ist noch ein junger hibscher Herr, Fahnen hab ich etliche 20 und Canons etliche 80 gezählet, es ist wahr daß die letzteren recht schön sind. Da hast du eine relation, von einer Battallie welche kein Beyspiel hat, Hertzens Schwester, daß ich noch lebe, und mir in dießer sehr ertrögligen situation befinde, davor kan ich Gott nicht genug dancken, sonder allen Zweiffel wird auch euer sehr fleißiges Gebeth in die Wolcken gedrungen, und mich aus einem Kugelregen nach dem andern gerettet haben, dancket doch Gott abermahl vor die mir seinem unwürdigen Knecht erzeigte Barmhertzigkeit.

Wir haben keinen General verlohren Forcade u[nd] Froidewil sind blessiret. Weil der Feünd diese gantze Gegend ravagiret, so ist die Noth allgemein, ich hab schon in den 5ten Tag sonst nichts alß ein bißchen Brod gegeßen, jedoch laße ich mir solches gerne gefallen, indem ich versichert bin daß das Schicksaal des Feündes viel unerträgliger ist, nun mußen wir bald der Sachen Endtschafft erreichen. Gott gebe daß dem Würgen und Blutvergießen einmahl ein Ende gemachet, und wir einen dauerhafften Frieden erlangen mögen, denn sonst komt noch das letzte Übel die Pest gantz gewiß dazu.

Bis hierher hatte ich geschrieben, alß ich deinen mir so angenehmen Brief erhielte chere Soeur, derselbe ist vom 3ten Aug[usti] datiret, und folglich bey nahe 4 Wochen alt, es wundert mir recht sehr daß du von allen meinen Briefen keinen eintzigen erhalten, ich habe mindenst drey allein in dem Couvert des Bruders à Kusfeld an dich addressiret, der jetzige soll also so address[iret], der Frau Neümantin abgehen, Gott gebe daß er dir dadurch sicherer eingehändiget werde, ich fürchte aber daß die jetzige Zerrittunge auch einen Einfluß ins Postwesen (117 об.) machen wird, indeßen so hofe ich daß es doch noch einige raisonable Gemüther in der Weld geben wird, daß wenn sie gleich diesen Brief erbrechen, dennoch denselben dir einhändigen werden, es sind keine Geheimniße darinnen, auch nichts, welches die Majestæt, oder eure nunmehrige Troupp beleydiget. Ich habe darunter keinen anderen Entzweg, alß dir chere Soeur meine attention zubezeigen, und denen meynigen bekand zumachen, daß ich noch lebe, indem ich versicheret bin, daß sie dieserhalb in nicht geringer Sorge seyn werden. Sey so gut chere Soeur und gib doch unseren lieben Eltern in Cobulten[1615] auch dem Schwager und der Schwester in Lawcken[1616] vor allem Nachricht, vermelde ihnen meine ungeänderte Achtung, und daß die Liebe und Freündtschafft, welche ich vor ihnen gehabt im geringsten nicht veraltet sey. Von deinem Mann hab ich keinen Brief gehabt, du weist daß es seiner Gewohnheit zuwieder ist, sich mit vielem Schreiben abzugeben, es thut aber nichts, dem ungeachtet, so kan er leben und gesund seyn. Weil der Bruder in Kusfeld doch auch noch etwas vom Handtwerck versteht, so sey so gut, und liß ihm gelegentlich diese relation vor, ich bin Bürge davor daß er sich davon alle Begriffe machen kann, frag warum er dir meine Briefe nicht abgegeben, und sag ihnen beyderseits mein tendres compliment.

An der Frau Alßin bitte mich gleichfalß zu empfehlen, bald werde ich das Vergnügen haben in ihrer angenehmen Gesellschafft eine Tasse Coffée zutrincken. Sag doch an den Bruder daß er es dem Cap[itain] v[on] Queiss notificiret, daß sein Sohn der Lieut[enant] v[on] Lehwald gesund ist, und mit mir <anitzo?> in einer Stube logiret. Adieu chere Soeur ich embrassire dich tausendtmahl in Gedancken, Behalt mich lieb, und verändere dein Andencken nicht gegen deinen Diener. Ich werde dagegen lebenslang mit Zärtlichkeit beharren

Dein treuer Bruder u[nd] Diener H. Arendt

Cüstrin denn 31ten Aug[usti] 1758

РГВИА. Ф. 846. Оп. 16. Ч. 2. Д. 1663. Л. 115–117а

Неоготический куррент

Перевод [1617]

Адрес: Сие письмо посылается г-же Ноймантин (Нойманше)[1618] в Морунген

через Кенигсберг и Мариенвердер в Пруссии

(120) Сего августа 10 числа[1619] король прибыл чрез Франкфурт к армее, преизряднои Кистрин уже неприятелем осажден и второю бомбою в пепел обращен был. Бывшеи с ним корпус пришел ночью с 11 на 12 число, и стал лагерем на пушечной выстрел от нашей армии в околичности деревни Горгас[т], где и король первую ночь главную квартиру имел.

Его Величество тот час [по Его высочайшем прибытии[1620]] осмотрел все места около Кистрина, снабдил городские укрепления свежими баталионами, а при том приказал предместие, где неприятель свои батареи имел, калеными ядрами сжечь и их шанцы артилериею с крепости сбить. Потом Его Величество собравши все суда и свезши на берег Одера и множество пушек, сделал фальшивые приуготовления, по левую руку Кистрина чрез реку переходить. Неприятель сие умотрел, стараясь тому препятствовать; чего ради весь день и всю ночь друг по другу с превеликою жестокостию пушечная пальба производилась. Но король между тем отправил медные понтоны четыре мили вниз [по течению] в околичностях Врицена и велел оные тамо недалеко от реки в густой лес[1621] спрятать.

При пароле правда объявлено было, что завтра никакого действия не предпримется, но около вечера король уже с авангардою (об) поднялся, а за ним и пехота по малу следовала, так что [мы] совсем не ведали, что сие значит. Напоследок будучи и конница наряжена, мы уже во втором часу по полуночи в походе с великим поспешанием[1622] находились, уже на разсвете в густой лес[1623] пришли, [в заросли камыша и кустарника]. Мы несколко вперед подавшись приметили на пещаных горах по Одеру, что пехота как муравьи вверх лезут, коих король купно с авангардиею на судах перевести велел, дабы сперва на вышних той стороны реки посты занять; а как мост поспел, то и армея перебралась оставляя багаж назади. [Все двигалось очень скоро] Мы маршировали весь день в наибольшем жару, в глубочайшем песку и в такой пыли, что ни неба ни земли видеть нельзя было.

В два часа за полночь остановились мы лагерем в околичности Целина, где правое наше крыло примкнуто было, следовательно Одер по правому флангу остался. Где мы несколко часов в лагере пробыли, без палаток, без хлеба и без воды. Потом мы в час по пополудни опять в ужасной жар в поход вступили. И сие уже третью ночь, которую без сна, и неевши и ни пивши препроводили. Пехота в 11. часов ночью остановилась у Нейдама, а конница чрез оставленной неприятелем за два[1624] часа город далее во всю скачь маршировав[1625] [не меньше мили] для отдыху так же на час с лошадей сошла; уже и необходимо нужно было, ибо от слабости многие с лошадей на марше попадали (121) а иныя и с лошадми до смерти убились[1626].

Но не на долго сего отдыха было, тотчас опять поскакали [на рыси и галопом], несмотря что очень темно было, и что сучьями от дерев многие с лошадей сорваны. На конец вышли мы на разсвете в поле, где с королем и с его пехотою встретились, которую он в три колонны вел[1627]. И так уже вместе еще болше мили маршируя [не останавливаясь] обошли мы некоторую часть неприятелскаго прежняго лагеря и дошли до Цорндорфа, где неприятель свое правое крыло имел[1628]. Гусары и казаки сражение начали, огонь безперерывно продолжался, неприятель стоял в боевом порядке [сняв осаду Кюстрина], а сверх того зажег во всей сей околичности все преизрядные помещичьи дворы и деревни[1629] и зделал тем такой дым и жар, что часто и руки пред собою видеть нельзя было.

На последок[1630] атаковал король неприятелское правое крыло. А 14 августа в пол девята часа по утру учинился первой пушечной выстрел, в один час был такой треск как бы [по обычному присловью] свет в прежнее свое небытие обращался. Никакой человек незапомнит, чтоб когда такую пальбу слыхал. [Король с пехотой начали атаку, а вся кавалерия стояла за ней]

Неприятелское правое крыло стало уступать, а напротив того левое крыло наших к ретираде принудило (об). Российские гранодеры преизрядная толпа, против них никто устоять неможет. Король видел сие нечаянное происшествие с крайним удивлением, чего ради послал он для усиления на правое наше[1631] крыло 10. эскадронов драгун. В сем числе находился [Плеттенберг][1632] и наш полк[1633]. Мы скакали чрез вызженую деревню, жар огня не мог нас удержать. Сколь скоро мы на поле выехали, то увидели, что наша пехота неприятелю спину оборотила, и в полном бегстве находилась. Мы для того ворвавшись в неприятеля эскадронами стали рубить его гранодеров; но они стояли как герои и ожидали нас с превеликою неустрашимостию. А на двадцати шагах получили мы такой картечной и мушкетной огонь, что я еще удивляюсь, когда размышляю, каким образом возможно человеку от того спастись. Ужасное дело сколько людей и лошадей пало. Со всем тем мы в них ворвались, чем с обеих сторон ужасное кровопролитие причинено, [все были изрублены].

Иа тебе дорогая сестра только два слова об одном нашем полку скажу. Полковник з разстреляным кафтаном насилу спасся, [лошадь под ним была убита] а подполковник Юргас с подпоручиком фон Реппом[1634] на месте убиты, а майор с восемью офицерами [майор фон Кребс, капитан фон Феркен, лейтенанты фон Платен, фон Массов, фон Манштейн, прапорщики фон Лариш, фон Шимановски] и я (122) ранены. Другие по большой части смертельно ранены[1635]. А я получил контузию из картечи, и правая нога порублена [от чего, слава Богу вовеки, надеюсь быть вскоре исцеленным].

Пехота наша стала[1636] опять за конницею, а мы [сейчас же] вступили в бой с неприятельскими кирасирами и конными гранодерами. Мы их со всем сбили и прочь прогнали, так что я их уже на месте баталии более не видел. Наша гвардия и несколько рейтарских полков нас подкрепляли, и потому на правом нашем крыле опять хорошо шло, а левое несмотря на все свои уже полученные авантажи опять в бегство обращено, и так конница вновь тому помогать долженствовала, ибо инако весма худо с оным зделалось.

В 6. часов вечера оставил нам неприятель место баталии, он имел за спиною у себя лес и великие вышины, от ретирады же его был он отрезан, чего ради ему инаго и зделать не оставалось, чтоб или бороться или умирать. Он потому собрал свои кучи и горы заставил артилериею, от чего кровопролитие вновь до ночи продолжалось и безпристанной огонь происходил. Мы подались несколко сот шагов назад, чтоб некоторыя вышины захватить, а неприятель вперед выступал (об) и так стали обои армеи друг друга в виде на месте баталии. На разсвете же взял король с армиею другое положение, а имянно конницу поставил наперед, а всю пехоту позади ея.

Мы были весь день неприятелской пушечной пальбе подвержены. Но как конница вышины заняла, то отвел король пехоту за горы, и напал на неприятелское левое крыло, а артилерию свою на неприятелской фланг пременил, содержа между тем конницею делные неприятелские движения во обозрении. Огонь продолжался опять до ночи, однако ж еще до сумарок неприятель к своей ретираде разпоряжение зделал. Он немог уже нашей силе далее супротивляться. В ночи прикрывал он свое отступление безперерывною пушечною пальбою, на что мы темже до утра ответствовали.

Сим образом оставил нам неприятель место баталии. Конечно никто незапомнит, чтоб столько убитых и раненых в одной куче видел, потому что целыми полками люди лежали. У нас не столко убитых, сколько раненых, ибо сказать могу я 13.[1637] россиян убитых на одного прусака щитать, и сие с надежностию уж я и не солгу, когда неприятелской (123) урон убитыми и ранеными от 25ти до 30ти тысяч человек полагаю. В сверх того приходят к нам еще безпрестанно кучами росийские раненые из лесов, которых от туда голод выгоняет. О числе пленных не могу я за подлинно сказать, ибо огорчение[1638] было весма велико, однако ж по той толпе, которую я видел, щитаю их за [5-]6 тысяч человек. Пленным семи неприятелским генералам зделал король невесма милостивой комплимент, мне кажется он им сказал выговор за их продерзости сжением деревень. Князь Сулковской нами же плененной еще молодой и хороший господин. Знамен я нащитал с лишком 20, а пушек с лишком 80, кои последния подлинно весма хороши. Вот тебе от меня описание о баталии, какой и примера нет. [Сердце мое сестрица, не довольно могу благодарить Бога за то, что я жив и нахожусь в этом весьма благополучном состоянии, но без сомнения Ваша горячая молитва достигла вышних, и спасла меня от одного за другим изливавшегося града пуль. Славьте же паки Бога за Его явленное мне недостойному рабу милосердие]

Мы ни одного генерала не потеряли. Форсад[1639] и Фредевель[1640] ранены. Как неприятель всю сию околичность опустошил, то нужда всеобщая, я уже пятый день окроме кусочка хлеба не видел, За сим пребываю и проч.[1641] [однако я это охотно принимаю, зная, что судьба неприятеля намного более нестерпима, и вскоре мы должны увидеть развязку. Дай Бог, чтобы был положен предел убийствам и кровопролитию и мы достигли прочного мира, ибо иначе, несомненно, следующей напастью будет моровое поветрие.

Я дописал до сих пор, когда получил, милая сестрица, твое столь любезное мне письмо, датированное 3-м августа, и, следовательно, 4-х недельной давности. Мне очень удивительно, что из всех моих писем ты не получила не единого. Я послал тебе три только в конверте, адресованном брату в Кусфельд. Теперешнее же пусть будет отослано по адресу г-жи Нойманши. Бог даст, благодаря этому оно надежнее попадет тебе в руки. Боюсь впрочем, что нынешние нестроения имеют влияние и на почту. Надеюсь все же, в мире найдутся здравомыслящие души, которые, даже если и вскроют это письмо, все же передадут его тебе. Там нет никаких тайн, как и ничего, что оскорбляет Величество или Вашу нынешнюю армию[1642]. Я ничего иного не имею в мыслях, кроме как оказать тебе внимание, милая сестра, и объявить моим знакомым, что я еще жив, ибо я уверен, что они пребывают из‐за этого в немалом беспокойстве.

Будь так любезна, милая сестрица, и передай нашим дорогим родителям в Кобультен, а также шурину и сестре в Лавкен прежде всего [это] известие, мое неизменное уважение, и что любовь и дружба, которые я к ним испытываю, никак не умалились от времени. От твоего мужа у меня не было писем, но ты же знаешь, что заниматься писаниной противно его привычкам. Ничего — не взирая на это, он должно быть жив и здоров. Поскольку брат в Кусфельде кое-что понимает в (военном. — Д. С.) ремесле, будь добра, прочти ему эту реляцию, и я уверен, что он сможет составить себе полное впечатление. Спроси, почему он не передал тебе мои письма и передай обоим мои нежнейшие поклоны.

Прошу рекомендовать меня также г-же Альсин (Альсше?), скоро я буду иметь удовольствие выпить чашку кофе в ее приятной компании. Скажи брату, чтобы он сообщил капитану фон Квайсу, что его сын лейтенант фон Левальд здоров и по сей день стоит со мной на одной квартире. Прощай милая сестрица, тысячу раз мысленно обнимаю тебя. Содержи меня в твоей любви и не переменяйся мыслями в отношении твоего слуги. Я же по жизнь мою пребываю с нежностью, твой верный брат и слуга

Г. Арендт]

Комментарий: Письмо ценно как последовательное и детальное описание баталии, притом принадлежащее перу офицера из Восточной Пруссии. Автор — корнет Драгунского полка Альт-Платен, одного из «восточнопрусских» драгунских полков наряду с упоминающимся в письме полком Плеттенберга. Д. С.милетней войны полк Альт-Платен имел постоянные квартиры в Инстербурге, в кампании 1758 г. перед Цорндорфской битвой был в составе корпуса Дона.

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