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Ночная песнь странника. Из немецкой лирической поэзии XVIII, XIX, XX вековHeinrich Heine (1797–1856). Wie die Nelken duftig atmen
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Heinrich Heine (1797–1856). Wie die Nelken duftig atmen
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Wie die Nelken duftig atmen (как ароматно дышат = благоухают гвоздики; die Nelke; der Duft – аромат)!

Wie die Sterne (как звезды; der Stern), ein Gewimmel (толкотня/суматоха; wimmeln – кишеть)

Goldner Bienen (золотых пчел; die Biene), ängstlich schimmern (боязливо мерцают; die Angst – страх)

An dem veilchenblauen Himmel (на фиалково-голубом небе; der Himmel; das Veilchen – фиалка)!

Aus dem Dunkel der Kastanien (из темноты/сумрака каштанов; das Dunkel)

Glänzt das Landhaus (блестит/сверкает загородный дом), weiß und lüstern (бело и сладострастно),

Und ich hör die Glastür klirren (и я слышу, как дребезжит/звенит стеклянная дверь; das Glas – стекло)

Und die liebe Stimme flüstern (и шепчет милый голос).

Holdes Zittern (милая дрожь; zittern – дрожать), süßes Beben (сладостный трепет; beben – содрогаться, трепетать),

Furchtsam zärtliches Umschlingen (боязливо-нежное объятие; umschlingen – обвивать /например, о плюще/, обнимать; die Furcht – страх) —

Und die jungen Rosen lauschen (и юные розы прислушиваются),

Und die Nachtigallen singen (и соловьи поют; die Nachtigall).

Wie die Nelken duftig atmen

Wie die Nelken duftig atmen!

Wie die Sterne, ein Gewimmel

Goldner Bienen, ängstlich schimmern

An dem veilchenblauen Himmel!

Aus dem Dunkel der Kastanien

Glänzt das Landhaus, weiß und lüstern,

Und ich hör die Glastür klirren

Und die liebe Stimme flüstern.

Holdes Zittern, süßes Beben,

Furchtsam zärtliches Umschlingen —

Und die jungen Rosen lauschen,

Und die Nachtigallen singen.

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