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Ночная песнь странника. Из немецкой лирической поэзии XVIII, XIX, XX вековFriedrich Hölderlin (1770–1843). Hälfte des Lebens
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Friedrich Hölderlin (1770–1843). Hälfte des Lebens
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(Половина жизни)

Mit gelben Birnen hänget (/с/ желтыми/ грушами cвисает; die Birne)

Und voll mit wilden Rosen (полная диких роз)

Das Land in den See (земля/местность – в озеро),

Ihr holden Schwäne (о вы, милые/чудные лебеди; hold – милый, прелестный; der Schwan),

Und trunken von Küssen (и опьяненные поцелуями; der Kuss, die Küsse; küssen – целовать)

Tunkt ihr das Haupt (окунаете вы главу; tunken – окунать, макать)

Ins heilignüchterne Wasser (в священно-трезвенную воду; heilig – святой, священный; nüchtern – трезвый; здравый).

Weh mir (горе мне), wo nehm ich (где я возьму), wenn (когда)

Es Winter ist (будет зима), die Blumen (цветы; die Blume), und wo (и где)

Den Sonnenschein (солнечный свет; die Sonne; der Schein; scheinen – светить),

Und Schatten der Erde (и тени земли; der Schatten)?

Die Mauern stehn (стены стоят; die Mauer – стена /городская/, ограда)

Sprachlos (бессловесно/немо = немые; die Sprache – речь) und kalt (и холодно/и холодные), im Winde (на ветру; der Wind)

Klirren die Fahnen (cкрипят флюгера; die Fahne – знамя, флаг; флюгер = die Wetterfahne – флюгер).

Hälfte des Lebens

Mit gelben Birnen hänget

Und voll mit wilden Rosen

Das Land in den See,

Ihr holden Schwäne,

Und trunken von Küssen

Tunkt ihr das Haupt

Ins heilignüchterne Wasser.

Weh mir, wo nehm ich, wenn

Es Winter ist, die Blumen, und wo

Den Sonnenschein,

Und Schatten der Erde?

Die Mauern stehn

Sprachlos und kalt, im Winde

Klirren die Fahnen.

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