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Ночная песнь странника. Из немецкой лирической поэзии XVIII, XIX, XX вековRainer Maria Rilke (1875–1926). Herbst
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Rainer Maria Rilke (1875–1926). Herbst
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(Осень 55 )

Die Blätter fallen (листья падают; das Blatt), fallen wie von weit (падают, словно издалека),

als welkten (как будто увядают; welken – вянуть, увядать) in den Himmeln (в небесах; der Himmel – небо, die Himmel – небеса) ferne Gärten (далекие сады; der Garten);

sie fallen mit verneinender Gebärde (они падают с отрицающим = отвергающим жестом; verneinen – отрицать).

Und in den Nächten (а по ночам; die Nacht, die Nächte) fällt die schwere Erde (падает тяжелая земля)

aus allen Sternen (из всех звезд; der Stern, die Sterne) in die Einsamkeit (в одиночество; einsam – одинокий).

Wir alle fallen (мы все падаем). Diese Hand da fällt (вот эта рука: «эта рука тут» падает).

Und sieh dir andre an (и посмотри на других; jemanden ansehen – посмотреть на кого-либо): es ist in allen (это – во всех).

Und doch ist Einer (и все же есть Один/Некто), welcher dieses Fallen (который это падение)

unendlich sanft (бесконечно нежно; das Ende – конец) in seinen Händen (в своих руках; die Hand, die Hände) hält (держит; halten).

Herbst

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,

als welkten in den Himmeln ferne Gärten;

sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde

aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.

Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen

unendlich sanft in seinen Händen hält.

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